Historie

VOn der jesus Revolution zum Großevent. CHRITIVAL: 1976, 1988, 1996, 2002, 2008, 2016.

Es war Ende der 60er, die Zeit der Studentenrevolution, von Flower-Power und Jesus-Bewegung, als das Time-Magazine titelte: „Jesus Revolution“. Die 70er brachten die Jesus-Bewegung aus den USA nach Deutschland. Mit diesem Hintergrund wurde das CHRISTIVAL als Kongress für Mitarbeitende 1976 in Essen geplant. Ziel war es, der missionarischen Jugendarbeit in Deutschland einen Zusammenhalt und ein gemeinsames Profil zu geben.
Dieser Impuls kam von der Basis in den Verbänden und Jugendgruppen vor Ort. Die Arbeitsgemeinschaft Jugendevangelisation und ein Arbeitskreis für evangelistische Aktionen legten dann die Gleise für das Projekt: missionarische Jugendarbeit mit biblischer Orientierung. Ulrich Parzany übernahm den Vorsitz.
 
In den vergangenen 40 Jahren fanden bereits sechs CHRISTIVALs statt. Ziel des Trägerkreises ist es, jede Generation das zu ihr passende CHRISTIVAL erleben zu lassen. Für jedes CHRISTIVAL wird deshalb neu überlegt, wie die junge Generation erreicht, ermutigt und gefördert werden kann. So verändern sich die Formen, der Musikstil, die Ausdrucksweisen – das Anliegen aber bleibt: Jungen Menschen mit klarer biblischer Grundlage Inspiration und Begegnungsfläche geben.

1976 Essen

Der erste Kongress fand unter der Leitung von Ulrich Parzany statt und wurde von 12.500 Dauerteilnehmenden besucht. Am Pfingstgottesdienst mit Billy Graham im Gruga-Stadion nahmen 40.000 Menschen teil. Besonders ausdrucksstark waren die Impulse für die missionarische Jugendarbeit.

1988 Nürnberg

Zwölf Jahre später wurde ein weiterer Kongress für Mitarbeitende mit 18.500 Dauerteilnehmenden durchgeführt. 20 Mitarbeitende aus Jugendarbeiten in der DDR erhielten eine Ausreisegenehmigung und Dr. Theo Lehmann aus Karl-Marx-Stadt sprach beim Abschlussgottesdienst vor 30.000 Besucherinnen und Besuchern. Eine Besonderheit waren 1988 die verschiedenen Veranstaltungsformen wie das Josef-Musical, die Abende der leisen Töne und die Tea-Time-Gruppen, die im Anschluss im ganzen Land stattgefunden haben.

1996 Dresden

Unter der Leitung von Dr. Roland Werner und Wolfgang Freitag fand das erste gesamtdeutsche CHRISTIVAL in Dresden mit 30.000 Dauerteilnehmenden statt. Besondere Highlights waren die Jugendgottesdienste und Gebetskonzerten mit missionarischer Ausrichtung. Die Bewegung „Jesus-Freaks“ hatte ihren großen Durchbruch. Aus dem „Kongress für Mitarbeitende“ wurde nun ein „Kongress junger Christen“. Über 40.000 Gläubige nahmen an der Abschlussveranstaltung teil.

2002 Kassel

Im Herzen Deutschlands fand das vierte CHRISTIVAL mit 22.000 Dauerteilnehmenden statt mit Kreativkongress, Festivalformaten und „Sieben-Wochen-Abenteuer“. Zum Abschlussgottesdienst im Auestadion versammelten sich 30.000 Menschen, um der Predigt von Pastor J. John aus England und dem vielfältigen Programm zu folgen.

2008 Bremen

Unter dem Motto „Jesus bewegt“ fand das fünfte CHRISTIVAL in Bremen mit 16.500 Teilnehmenden statt. Die teils kritische Stimmung in der Stadt änderte sich bereits nach den ersten CHRISTIVAL-Veranstaltungen und den positiven Begegnungen von CHRISTIVAL-Teilnehmenden und Bremern. Inhaltlicher Höhepunkt war für viele Teilnehmende das „Bergfest“, eine zentrale Abendveranstaltung unter der Mitwirkung des damaligen Ratsvorsitzenden der EKD, Bischof Wolfgang Huber. 

 

2016 Karlsruhe

Ein Highlight des CHRISTIVAL 2016 war das Mega-Picknick mit über 14.000 CHRISTIVAL-Teilnehmenden und Karlsruhern im Schlosspark. Insgesamt wurden auf diesem CHRISTIVAL viele neue Methoden ausprobiert. Morgenimpuls auf der Brötchen-Tüte (Bag+Breakfast), kreative Formen des DIALOG-Modells zur Bibellese, Bar-Camps und ein großer Sportbereich. Mit „Jesus versöhnt“ hatten die Verantwortlichen ein persönlich und gesellschaftlich relevantes Thema gewählt.